Alpbach 2012: Entscheidungssimulation – vom Sponsoring zur CSR
02. Oktober 2012 - Katrin UhlikAlpbach 2012: “RULE-BREAKING” – mit vertauschten Rollen zum neuen Sozialsystem
02. Oktober 2012 - Katrin UhlikGesundheitsgespräche 2012 – Impressionen
02. Oktober 2012 - Katrin UhlikAlle Bilder (c) Markus Prantl
“Das Kapital – Motor oder Übeltäter” – Nachträgliche Einblicke
03. September 2011 - Stephanie MoserDer Arbeitskreis bei den diesjährigen Wirtschaftsgesprächen in Alpbach, den wir zusammen mit der Wiener Börse veranstaltet haben, verlangte den TeilnehmerInnen einmal mehr viel Kreativität ab.
Das Kapital aus Bauklötzen, Alufolie, Holzstiften und anderen Materialien zu bauen, ist sicher nicht die einfachste Übung. Zusammen mit ExpertInnen gelangen unseren Gästen aber die phantasievollsten Gebilde. Aus vier unterschiedlichen Perspektiven wurde das Kapital beleuchtet: aus Sicht der „Kritischen Ökonomin“, der „Arbeitnehmervertretung“, der „Wertpapierbörse“ und aus Sicht der „Internationalen Bank“.
In der anschließenden Diskussionsrunde im simulierten €CO-Studio wurde das Thema dann mit den ReferentInnen Karin Küblböck (ÖFSE), Werner Muhm (Kammer für Arbeiter und Angestellte), Heinrich Schaller (Wiener Börse AG) und Karl Sevelda (Raiffeisen Bank International AG) vertieft. Hier nun ein paar Eindrücke:
Und hier noch die bewegten Bilder dazu…
Ein Live-Experiment mit hitzigen Diskussionen und großen Emotionen
02. September 2011 - Stephanie MoserBeim Live-Experiment im Arbeitskreis vom Senat der Wirtschaft ging es heiß her…
Angefangen hat es damit, dass wir längst nicht mit so vielen InteressentInnen gerechnet hatten und der Saal aus allen Nähten platzte. Das Griss um die letzten Plätze war gerade vorbei, war der nächste Wirbel in Sicht: Jeder TeilnehmerIn bekam einen Euro in die Hand gedrückt, den er/sie auch in das Spiel einbringen musste.
Wie verhalten sich die Akteure also? Verzichten sie auf den eigenen Profit für etwas „Größeres“? Wann und wie entsteht Kooperation? Welche Do’s and Dont’s entstehen in einem sozialen Prozess des Aushandelns von Profitmaximierung und Verteilungsgerechtigkeit? Welche Emotionen entstehen und wie wirken sich diese auf den laufenden sozialen Prozess aus?
Die Emotionen waren groß, die Diskussionen heiß und die Stimmung am Kochen… alles ganz nah an der Realität; so wie das halt ist, wenn es ums liebe Geld geht.
Zusammenfassend: Ein großartiges Live-Experiment, das die Spielleitung mit Barbara Guwak und Markus Starecek so ziemlich an ihre Grenzen brachte.
Mehr Eindrücke dazu finden sich im Kurzfilm:
Zukunftsinvestition Sport
25. August 2011 - Stephanie Moserpromitto begleitete die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) bei ihrem erstmaligen Auftritt beim Europäischen Forum Alpbach im Rahmen der Reformgespräche.
Im Arbeitskreis zum Thema „Zukunftsinvestition Sport: Gesellschaftspolitik “über die Bande” wurden die Schwerpunkte „Soziale Inklusion“, „Jugend und Persönlichkeitsentwicklung“, „Öffentliche Gesundheit“, „Arbeitsmarkt“ und „Wirtschaftsstandort“ in kleinen Diskussionsrunden behandelt.
Im sogenannten World Café versuchten die TeilnehmerInnen die aktuelle Leistungsbilanz der sozioökonomischen Dimension des Sports aufzuzeigen und einen Ideenkatalog zu schaffen, um diese Leistungen noch effizienter zu nutzen.
Mehr Einblick in den Arbeitskreis bietet der Kurzfilm:
Kraftvolle Gesundheitsgespräche neu
25. August 2011 - Katrin Uhlikpromitto ist wieder beim Europäischen Forum Alpbach und startete mit der Moderation der neu aufgesetzten Gesundheitsgespräche. Das Ziel war eine neue Qualität der Ergebnisorientierung und die verstärkte Einbeziehung des Know how der TeilnehmerInnen.
Die vier Schwerpunkte Kindergesundheit, chronische Krankheiten. Langzeitpflege und PatientInnenrechte bildeten zum Thema „Gesundheit – ein Menschenrecht“ den roten Faden. Zu Beginn führten hochkarätige ExpertInnen ein, wie der jeweilige Status quo ist und in welchen Bereichen es dringenden Handlungsbedarf gibt.
In den darauf aufbauenden Arbeitskreisen erarbeiteten mehr als 200 TeilnehmerInnen gemeinsam mit ExpertInnen mögliche Antworten auf die anstehenden Probleme. Innovative Interaktionsformate halfen, die Fülle an Ideen und Meinungen zu verdichten und in kurzer Zeit zu Ergebnissen zu kommen.
Bei der Auswahl der relevantesten Vorschläge mittels Digi-Voting im Plenum war die Spannung im Raum spürbar. Engagiert warben die VertreterInnen der einzelnen Arbeitskreise für Ihre Vorschläge und legten deren jeweiligen Nutzen dar.
Diese Energie floss abschließend in die Diskussion mit politischen Akteuren und Stakeholdern. Das Podium konnte unangenehmen Themen nicht ausweichen und musste sich mit den konkreten Vorschlägen auseinandersetzen.
Die durch das neue Design entstandene Dynamik der heurigen Gesundheitsgespräche übertitelte der Standard mit “Rosskuren statt Kosmetik”.
Re-Set Universities!
19. September 2010 - Katrin UhlikWir entwickelten und moderierten heuer außerdem noch einen zweiten Arbeitskreis in Alpbach – nämlich jenen der IV zum (leider) immer noch heißen Thema Hochschulen:
Mit dem Gedankenexperiment weggezauberter Universitäten in Österreich wurde in einem World-Cafe-Format ein neuer Blick auf die Herausfoderungen des Hoschschulsystems geworfen. Dass das Thema immer noch viele ungelöste Probleme ansprach, zeigte sich unter anderem auch an dem gewaltigen Ansturm der TeilnehmerInnen – mehr Tische als geplant mussten im temporären Kaffeehaus im Untergeschoss des Alpbacherhofs untergebracht werden. Rund um die GastgeberInnen Katharina Cortolezis-Schlager (ÖVP-Wissenschaftssprecherin), Sigrid Maurer (ÖH-Vorsitzende), Hans Sünkel (Universitätskonferenzpräsident) und Markus Posch (Erste-Personalchef) bildeten sich dichte Gesprächskreise. (SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl musste leider kurzfristig absagen.)
IV-Artikel zum Arbeitskreis
100919 EFA10_WiGe_AK07_Ergebnis-MindMap
Ergebnis der simulierten Steuerdebatte
19. September 2010 - Katrin Uhlik“Welches Ergebnis handelten eigentlich die fiktiven Akteure in der simulierten Steuerdebatte in Alpbach aus?” werden wir momentan oft gefragt. Also hier der überfällige Nachtrag – mit folgenden Maßnahmen wollten die RollenträgerInnen der Simulation unser Budget sanieren:
- Erhöhung der Mineralölsteuer, bei einer Anpassung der Pendlerpauschale
- Erhöhung der Einheitswerte bei Immobilien
- Ausweitung der Spekulationsfrist bei Börsengewinnen von 1 auf 5 Jahre
Wir sind gespannt, auf was sich unsere realen SpitzenvertreterInnen bis Jahresende einigen werden.

























































